Erfahrungsberichte

Jedes Pferd bringt seine eigene Geschichte und ganz individuelle Herausforderungen mit – seien es körperliche Blockaden, Stress oder schwierige Diagnosen.

Auf dieser Seite stellen wir einige unserer Kundenpferde vor und zeigen ihren Weg zu mehr Balance, Gesundheit und Lebensfreude.

Das gezielte Training nach dem HORSE bodyforming-Konzept mit Trainerin Jana hilft dabei, alte Muster zu durchbrechen und Pferden ein neues, beschwerdefreies Körpergefühl zu schenken.

Erfolge von Betterhorselife

Benni – Vom unreitbaren Dressurpferd mit starker Halswirbel-Arthrose zurück zu Schwung und Lebensfreude

Benni 2023 – deutliche Lahmheit erkennbar – unreitbar

Benni 2026 – lahmfrei – voll reitbar ohne Einschränkungen

Der Beginn einer langen Odyssee

Benni, ein Hannoveraner Dressurpferd mit guter Abstammung (im Besitz von Sonja), wurde im Frühjahr 2021 mit Platzierungen bis zur Klasse L gekauft. Doch bereits wenige Monate später begann eine lange Odyssee: Benni ging immer wieder unklar lahm. Sein Gangbild war extrem klamm, super kurztrittig und wies trotz seiner Abstammung keinerlei Schwung auf. Es folgten unzählige Tierarztbesuche, Lahmheitsuntersuchungen, Behandlungen durch Physiotherapeuten und Sattler sowie ein ständiger Hufschmied-Wechsel, da er sich die Vordereisen immer wieder selbst auszog, bis sie gar nicht mehr hielten.

Rückschlag und eine niederschmetternde Diagnose

Ende 2022 verschlechterte sich sein Zustand deutlich. Im Januar 2023 brachte ein Röntgenbild schließlich die niederschmetternde Diagnose: Eine stark ausgeprägte Arthrose in der unteren Halswirbelsäule (C6/C7) bei einer katastrophalen Halsbiegeprobe. Die tierärztliche Prognose für den erst 12-jährigen Wallach lautete „unreitbar“ bzw. maximal noch Schrittausritte – ein trauriger Beweis dafür, wie sehr die klassische englische Reitweise moderner Sportpferde der Gesunderhaltung oft entgegensteht. Auch mental war Benni stark belastet und zeigte sich schnell unruhig und gestresst, besonders in neuen oder reizvollen Umgebungen.

Ein neuer Weg: Rehabilitation durch HORSE bodyforming

Um Benni eine Chance zu geben, stellten wir das Training komplett um und begannen mit Trainerin Jana nach dem Prinzip des HORSE bodyformings zu arbeiten. Für fast ein ganzes Jahr trainierten wir ausschließlich vom Boden aus, um seinen Körper aus den schmerzhaften Kompensationsmustern zu holen, den Rumpfträger zu aktivieren und sein Bewegungsmuster von Grund auf neu und physiologisch korrekt aufzubauen.

Das Ergebnis: Eine gewaltige Transformation

Die Transformation ist gewaltig: Bereits nach dem ersten Jahr Bodenarbeit verschwand die Lahmheit fast vollständig. Heute, nach drei Jahren kontinuierlichem Training nach HORSE bodyforming (am Boden und unter dem Sattel), ist Benni selbst nach längeren Stehpausen absolut lahmfrei. Die ständigen Hufprobleme sind Geschichte: Die anfänglich noch abgetretenen Duplo-Beschläge halten nun problemlos, da sich sein Bewegungsablauf und seine Balance elementar verbessert haben.

Zurück zu alter Lebensfreude und neuer Kraft

Benni ist körperlich geradegerichtet, die Schmerzhaftigkeit im Halswirbelbereich ist so gut wie verschwunden und die Halswirbelsäule hat ihre natürliche Mobilität zurückerlangt. Sein gesamtes Gangbild hat sich völlig gewandelt: Schwung ist entstanden, die Bewegungen sind ausbalanciert und dank des nun tragfähigen Rumpfträgers stolpert Benni selbst auf 30-Kilometer-Ausritten (inklusive viel Trab und Galopp) im unebenen Gelände nicht mehr. Mental ist er heute absolut ausgeglichen, ruht auch in reizvollen Umgebungen in sich und ist punktgenau abrufbar. Benni zeigt wieder echte Lebensfreude beim Spielen auf dem Paddocktrail – ein wunderbarer Erfolg, der zeigt, wie sich selbst schwerwiegende Diagnosen durch das richtige Training revidieren lassen.

Corradinio – Vom teilweise unwilligen, gestressten Pferd zum motivierten und entspannten Reitpartner

Die Ausgangslage: Stress und deutliche Abwehrreaktionen

Corradinio (im Besitz von Anna und Juliane) zeigte vor dem Training nach HORSE bodyforming deutliche Stresssymptome und Abwehrreaktionen. Er wehrte sich beim Satteln durch Ohrenanlegen und Beißen. Ein ständiges Nase-Rümpfen begleitete seinen Alltag. Unter dem Sattel zeigte er keinerlei Lauffreude; jeder Schritt musste mühsam getrieben werden, und sein Bewegungsmuster war extrem stockend.

Sobald die Zügel aufgenommen wurden, reagierte er sofort mit Abbremsen oder Anhalten. Besonders im Galopp entlud sich sein Stress in Bocken und Steigen. Zudem war er bei Wind oder unbekannten Dingen extrem schreckhaft und überreaktiv. Selbst klassischer Reitunterricht bei namhaften Trainern brachte keine Besserung, sondern verschlimmerte die Problematik eher.

Der Weg: Neuanfang mit HORSE bodyforming

Wir haben das klassische Training hinter uns gelassen und den Fokus komplett auf das HORSE bodyforming mit Trainerin Jana gelegt. Ziel war es, Corradinios körperliche und mentale Blockaden zu lösen, ihm einen neuen, stressfreien Weg der Bewegung zu zeigen und die Kommunikation zwischen Mensch und Pferd von Grund auf neu – und vor allem positiv – aufzubauen.

Das Ergebnis: Völlige Entspannung im Alltag

Nach drei Jahren kontinuierlichem Training nach dem HORSE bodyforming Konzept ist Corradinio heute wie ausgewechselt. Er ist mental absolut ausgeglichen, zeigt aktive Freude an der Arbeit und das tägliche Miteinander ist völlig entspannt. Die Abwehrreaktionen beim Satteln und das Beißen sind restlos verschwunden (das Nase-Rümpfen zeigt er nur noch in seltenen, wirklich stressigen Situationen).

Flüssige Bewegungen und feine Kommunikation

Statt stockend und triebig zu laufen, zeigt er heute ein flüssiges, physiologisches Bewegungsmuster und eine natürliche Gehfreude von sich aus. Die Zügelaufnahme bedeutet für ihn kein Bremsen mehr. Im Gegenteil: Alle Gangarten lassen sich mittlerweile fein über Stimme und Sitz steuern, ganz ohne Zügeleinwirkung.

Auch in „gruseligen“ Situationen bleibt er heute ansprechbar und hat ein tiefes Vertrauen zu seinen Menschen aufgebaut. Aus einem teilweise unrittigen, wehrhaften Pferd ist ein motivierter Partner geworden, der mental präsent ist, aktiv zuhört und echte Freude beim Reiten hat.

Nelly – Von der lebensgefährlichen Unberechenbarkeit zum gelassenen Pferd

Nelly in normalen Situationen vor der Änderung der Trainingsart

Nelly nach wenigen Monaten Training nach HORSE bodyforming

Massiver Stress und eine lebensgefährliche Situation

Nelly, eine noch recht junge Kleinpferdestute (im Besitz von Lorena), brachte nicht nur körperliche Baustellen wie eine Trageschwäche mit, sondern litt vor allem unter massiver mentaler Unsicherheit. Dieser Zustand machte sie für ihre Besitzerin unberechenbar und gefährlich.

Sobald Nelly in Stress geriet, stieg sie kerzengerade vor dem Menschen, riss sich Millisekunden später los und trat gezielt nach. Kein bisheriger Lösungsansatz oder Trainingstrick brachte eine Besserung. Da die Stute unter dauerhaftem Stress stand und eine massive Gefahr für jedermann darstellte, stand als letzte, einzig sinnvolle Alternative bereits die Erlösung des Pferdes im Raum.

Erst die Psyche, dann der Körper

Anstatt das gefährliche Verhalten weiter mit Druck oder konventionellen Methoden zu bekämpfen, begannen Lorena und Nelly mit dem HORSE bodyforming unter Anleitung von Trainerin Jana. Das primäre Ziel war es, der Stute Stück für Stück aus ihrer mentalen Misslage zu helfen, ihr Nervensystem zu regulieren und ihr Selbstvertrauen zu vermitteln, bevor die körperlichen Defizite angegangen wurden.

Ein gerettetes Leben und neues Vertrauen

Bereits nach wenigen Monaten zeigte sich ein wahnsinniger Erfolg: In früher absolut undenkbaren Situationen bleibt Nelly heute komplett gelassen. Die gefährlichen Abwehrreaktionen und Ausraster gehören der Vergangenheit an. Nachdem die mentale Basis nun gefestigt ist und der permanente Stress von der Stute abgefallen ist, geht es sowohl Nelly als auch ihrer Besitzerin deutlich besser. Im nächsten Schritt werden nun die körperlichen Defizite (wie die Trageschwäche) systematisch aufgelöst. Ein durchschlagender Erfolg, der Nelly das Leben gerettet hat und Lorena endlich ein sicheres, vertrauensvolles Miteinander ermöglicht.

Dein Pferd hat ein ähnliches Problem? Informiere dich über unser Angebot für Pferde-Reha und Beritt.

Skip – Von unerklärlichen Lahmheiten und chronischem Schmerz zum entspannten, gesunden Freizeitpartner

Körperlicher und mentaler Ausnahmezustand

Als ich (Jana) Skip im Jahr 2023 von einer Kundin übernahm, befand er sich in einem körperlichen und mentalen Ausnahmezustand. Sein gesamtes Erscheinungsbild war von einem deutlich erhöhten Muskeltonus geprägt. Ein steil in den Rücken abfallender Widerrist machte ihn nicht nur extrem schwer besattelbar, sondern war ein unmissverständliches Zeichen für eine völlig dysfunktionale Rumpftragemuskulatur. Um überhaupt einigermaßen schmerzfrei stehen zu können, musste Skip seine Gliedmaßen weit unter den Körper stellen.

Immer wieder zeigte er starke Lahmheiten, doch selbst aufwendigste klinische Diagnostik (CT, Röntgen) lieferte keine Ergebnisse. Auch mental stand er enorm unter Druck: Permanent außenorientiert, fand er so gut wie nie zur Ruhe. Durch diesen Dauerstress wirkte er unberechenbar und wurde teilweise sogar zu einer echten Gefahr für Menschen und andere Pferde. Die tatsächliche, auf Röntgenbildern unsichtbare Ursache für all diese Probleme: Skip litt unter extremen Schmerzen im vorderen Nervengeflecht (Plexus brachialis).

Den Teufelskreis durchbrechen

Um diesen Teufelskreis aus Schmerz und Kompensation zu durchbrechen, trainierten wir Skip nach dem HORSE bodyforming. Das primäre Ziel war es nicht, ein Symptom wegzuarbeiten, sondern Skip beizubringen, wie er sich körperlich und vor allem nervlich wieder entspannen kann, um die massiven Blockaden im Bereich der Vorhand zu lösen.

Transformation und Heilung

Bereits ein Jahr später, in 2024, hat sich Skip vollkommen transformiert. Der ehemals extrem hohe Muskeltonus ist deutlich gesunken. Anatomisch ist er regelrecht „gewachsen“: Der Widerrist hat sich zwischen den Schulterblättern wieder angehoben und eine klar definierte Schulterkante ist nun sichtbar – ein anatomischer Beweis dafür, dass seine Rumpftragemuskulatur endlich wieder aktiv und funktional arbeitet. Die unerklärlichen Lahmheiten gehören der Vergangenheit an; Skip ist heute schmerz- und lahmfrei.

Der schönste Effekt zeigt sich jedoch in seinem Wesen: Die Schmerzfreiheit hat ihm seine mentale Ausgeglichenheit zurückgegeben. Aus dem unberechenbaren, gestressten Tier ist ein zugängliches, ruhiges Pferd geworden, das sich nun auch in der Herde wieder deutlich sozialer und entspannter verhält.

Rio – Vom lahmen, dauerverspannten Pferd zu mehr Balance und Losgelassenheit in nur zwei Monaten

Körperliche und mentale Ausgangssituation

Als ich (Jana) Rio Ende 2025 von einer Kundin übernahm, brachte er einen extrem hohen Muskeltonus im gesamten Körper mit. Besonders markant (wie auf dem linken Vorher-Bild zu sehen): eine verspannte, schmerzhafte und in Unterfunktion geratene Brustmuskulatur.

Unter dem Sattel fehlte es ihm dadurch an Leichtigkeit und Balance. Auch seine Hufe waren ein großes Problem: Sobald die Eisen abgenommen wurden, zeigte er vorne sofort eine deutliche Lahmheit. Mental war Rio zwar vom Grundwesen her ein sehr liebes Pferd, er konnte sich jedoch nicht lange konzentrieren und neigte dazu, in Stresssituationen extrem schnell „hochzufahren“.

Optimierung von Haltung und Training

Um diese Negativspirale zu durchbrechen, haben wir als Erstes seine Haltungsform optimiert und das Training umgestellt. Rio wurde ab diesem Zeitpunkt – lediglich zweimal pro Woche – ausschließlich nach dem HORSE bodyforming Konzept gearbeitet. Der Fokus lag darauf, den Körper aus dem hohen Muskeltonus zu holen und mental und körperliche Gelassenheit und Zustimmung als Grundlage für die nächsten Ausbildungsschritte zu schaffen.

Enorme Fortschritte in kurzer Zeit

Die körperliche Transformation innerhalb von nur zwei Monaten ist enorm (sichtbar auf dem Nachher-Bild/Video): Die Brustmuskulatur hat sich deutlich entspannt und kann ihrer eigentlichen Tragefunktion wieder nachgehen. Auch der extrem hohe Muskeltonus im restlichen Körper beginnt sich spürbar zu lösen, wodurch Rio kontinuierlich mehr echte Balance erlangt.

Der größte Meilenstein: Rio läuft heute lahmfrei und absolut bequem – ganz ohne Hufeisen! Auch mental hat die körperliche Entspannung Wunder gewirkt. Er kann sich nun wesentlich länger konzentrieren und bleibt innerlich ruhiger. Rios Weg ist zwar noch nicht zu Ende, aber die Abwärtsspirale wurde erfolgreich in eine durchweg positive Entwicklung umgekehrt.

Thea – Vom ausdiagnostizierten Rentner zurück ins schmerzfreie Leben als Reitpferd

Neue Bewegungswege und gezieltes Training

Unter unserer Anleitung begann Lena, Thea aus ihren Schmerzen und vor allem aus ihren kompensatorischen Bewegungsmustern herauszuholen. Auf dem täglichen Programm standen gezieltes Faszientraining und die Arbeit mit dem HORSE bodyformer. Durch diese Kombination schaffte Lena es, dem Körper neue, gesunde Laufwege zu zeigen und die Tragfähigkeit Stück für Stück wieder aufzubauen.

Schmerzfreiheit und ein neuer Trainingsansatz

Thea gewann ihre Lebensfreude zurück und bewegt sich heute wieder physiologisch. Die Lahmheit ist Geschichte und die Stute wird heute wieder geritten – schmerzfrei! Entscheidend dafür war allerdings ein radikales Umdenken: Weg von der klassischen englischen Reitweise, die das Pferd erst in diese Situation gebracht hatte, hin zum physiologischen Arbeiten vom Boden und beim Reiten nach HORSE bodyforming.

Das Team, das früher im M-Springen zu Hause war, musste alles neu lernen („Ich fühle mich, als würde ich das erste Mal auf dem Pferd sitzen“). Heute liegt der Fokus darauf, über die Sinne mit dem Pferd gemeinsam zu lernen, das eigene Gleichgewicht zu finden und Thea zu helfen, ihre Bewegungsvielfalt unter dem Sattel stetig zu verbessern. Das Wichtigste: Alles passiert heute ohne Druck und Zwang und mit dafür viel Spaß für beide.

Oben: Thea mit 16 Jahren und aktiv im Springsport unterwegs

Unten: Thea mit 22 Jahren nach HORSE bodyforming trainiert

Kecoa – Aus der totalen Panik und körperlichen Schiefe zu Vertrauen und gesunder Balance

Physische und mentale Notlage

Kecoa (im Besitz von Lara und Bianca) befand sich bei Trainingsbeginn in absoluter physischer und mentaler Not. Mental zeigte sie sich extrem unkonzentriert, unsicher und mit ihrer Umwelt maßlos überfordert. Sie hatte keinerlei Vertrauen zum Menschen und litt unter panischer Angst vor anderen Lebewesen (wie Hunden oder anderen Pferden).

Ein normaler Spaziergang war unmöglich, da sie in ihrer Not dem Menschen am liebsten auf den Schoß gesprungen wäre. Ruhiges Stehen war undenkbar; bei der kleinsten Überforderung riss sie panisch den Kopf hoch und wollte kopflos flüchten.

Auch körperlich war ihr Zustand alarmierend: Sie zeigte einen abgesunkenen Rumpfbereich, ein stark einseitig hochstehendes Becken und stand sich vorne oft förmlich selbst auf den Hufen. Ihr Hals war stark verkürzt und wies einen ausgeprägten Unterhals auf. Ihre gesamte Körperhaltung war massiv schief, was durch eine schmerzhafte Fehlstellung der Brust in Folge zu schief abgelaufenen Hufen führte.

Stabilisierung von Nervensystem und Körper

Um Kecoa’s massiven Stress- und Kompensationsmuster zu durchbrechen, starteten Lara, Bianca und Kecoa mit einem konsequenten HORSE bodyforming-Training unter Janas Anleitung. Das primäre Ziel war es, das Nervensystem der Stute zu regulieren, ihr Sicherheit zu vermitteln und den Körper gezielt aus der schmerzhaften Schiefe und Unterfunktion herauszuholen.

Oben: Kecoa vor dem HORSE bodyforming.

Unten: Kecoa nach mehreren Monaten Training durch die Besitzerinnen mit Trainerin Jana. Deutlich erkennbar sind der angehobene Rumpfbereich und die dadurch verbesserte Rückenlinie.

Mentale Entwicklung und neues Vertrauen

Nach mehreren Monaten kontinuierlichem Training hat sich Kecoa unglaublich gewandelt. Mental ist sie heute vollkommen bei sich: Sie lässt sich problemlos überall entspannt abstellen, hat ein tiefes Vertrauen zu ihren Besitzerinnen aufgebaut und gemeinsame Spaziergänge sind völlig entspannt möglich (wobei Kecoa nun sogar mutig vorangeht). Die hektische Panik und das Kopfhochreißen sind so gut wie verschwunden, und selbst neue Herausforderungen meistert das Team souverän zusammen.

Körperliche Transformation und Balance

Körperlich ist der Erfolg ebenso beeindruckend: Kecoa ist im Brustbereich deutlich weiter geworden, da die Brustmuskulatur nun schmerzfrei und funktional arbeitet. Sie lässt den Hals lang und entspannt fallen. Durch eine funktionale Stabilisierungsmuskulatur ist der Rumpf nicht mehr abgesunken. Die gravierende Schiefe im Körper konnte so weit behoben werden, dass sich ihre „schlechte“ Seite der „besseren“ Seite angeglichen hat – ein Erfolg, der sich sogar an ihren nun wieder fast gerade nachwachsenden Hufen zeigt.

Nebell ("Nebsi") – Zurück ins Leben als Reitpferd nach einem gravierenden Sehnenschaden

Nebell, eine sympathische Haflingerstute, kam nach einem (soweit ausgeheiltem) massiven Sehnenschaden vorne rechts zu uns (sie war auf einer Stange ausgerutscht). Ihre Besitzerin hatte im Vorfeld über mein Live-Training bereits solide Grundlagen geschaffen, doch eine Gangbildanalyse zeigte noch immer eine leichte Taktverschiebung vorne rechts – eine klassische Schonhaltung. Zudem war die Stute mental oft gestresst und unter dem Sattel meistens sehr triebig.

Der Weg: In den ersten Wochen arbeiteten wir ausschließlich vom Boden (statisches Faszientraining, Mobility Bridle, HORSE bodyformer). Wir trainierten 5-mal die Woche für ca. eine Stunde, wobei bewusste Speicherpausen essenziell waren, damit das Nervensystem lernen konnte.

Das Ergebnis: Schon ab Woche 3 lief Nebsi taktrein! Wir konnten sie unter dem Sattel dabei unterstützen, sich über den Rumpfträger stabil zu halten und physiologisch korrekt in allen drei Gangarten zu laufen.

Der schönste Effekt: Nebsi war mental wie ausgewechselt, nicht mehr triebig und sogar ihre chronischen Verdauungsprobleme (Durchfall) verschwanden komplett. Das zeigt: Löst man die Ursache (Stress/Verspannung), verschwinden oft auch die körperlichen Symptome. Entgegen der tierärztlichen Prognose ist die Sehne heute – Jahre später – wieder vollständig dünn und stabil.

Oben (Vorher): Nebsi bei ihrer Ankunft. Körperlich angespannt und mit physischen Begleitsymptomen wie chronischem Durchfall.

Unten (Nachher): Nebsi nach wenigen Wochen Training. Der Bereich um den CTÜ ist freier und funktioneller, der allgemeine Muskeltonus hat sich spürbar gesenkt, der Durchfall ist verschwunden und die Stute strahlt eine mentale Gelassenheit aus.

Doriano ("Dori"): Ein medizinisches Wunder auf vier Hufen

Doris Knie 2015

Dori (2018): Ein Zustand extremer körperlicher und mentaler Anspannung. Trotz äußerlich ruhigem Stehen ist der panische Blick unverkennbar, begleitet von einem überhöhten Muskeltonus im gesamten Körper. Besonders auffällig ist die gravierende Verspannung im Hals- und Schulterbereich: Die Schulterblätter „kleben“ förmlich an der Halswirbelsäule. Im Stand ist dies durch das Fehlen einer Schulterkante erkennbar. Der deutlich ausgeprägte Unterhals ist zudem ein klassischer Indikator für permanenten mentalen Stress sowie eine unterentwickelte Stabilisierungsmuskulatur im Vorhandsbereich. 

Ein schwerer Beinbruch und seine Folgen

Warum ein komplizierter Beinbruch und eine negative Prognose nicht das Ende bedeuten müssen.

Doriano, genannt „Dori“ (geb. 2001), ist seit 2004 Teil unseres Lebens und seit 2009 fest in unserem Besitz (Lena, Kundin von Jana).

Vor seinem Unfall wurde er klassisch in Dressur, Springen und Vielseitigkeit bis Klasse A geritten. Trotz reiterlicher Erfolge (LK 5 Niveau) war die Arbeit oft ein Kampf: Fehlende Durchlässigkeit, ein „falscher Knick“ im Hals und Stresssymptome wie Maulsperren prägten das Bild. In Dressurprüfungen wurde oft die fehlende Harmonie bemängelt, während er im Gelände immer mehr Laufwillen zeigte.

Der Unfall und die Diagnose

Im September 2015 veränderte ein Tritt gegen das Knie so einiges. Die Diagnose: Ein abgesplittertes Stück des Schienbeins (Tibiafraktur). Besonders kritisch: Das betroffene Knochenstück diente eigentlich als Ankerpunkt für die Bänder, die das Kniegelenk stabilisieren.

Trotz Operation (Platte & Titanschrauben) baute der Körper das Knochenfragment ab. Die Tierärzte standen vor einem Rätsel: Anatomisch gesehen dürfte dieses Pferd gar nicht laufen können. Die Prognose war düster: „Entweder es hält, oder es hält nicht.“

Rehabilitation und Wendepunkt

Vom Reha-Chaos zum systematischen Aufbau
Die Zeit nach der OP war traumatisch. Dori hielt die verordnete Boxenruhe nicht aus und entwickelte durch den Bewegungsmangel und Schmerzen teilweise aggressive Verhaltensmuster. Beim Versuch, ihn klassisch wieder anzutrainieren, entzog er sich durch gezieltes Treten – was mich sogar eine schwere Schulterverletzung kostete. Es fehlte damals schlichtweg an einem fundierten Reha-Konzept für Pferde. Wir machten weiter wie zuvor, doch die Probleme blieben.

Der Wendepunkt (ab 2021):
Durch den Umzug nach Flensburg lernte ich Jana und das Konzept des HORSE bodyforming (nach Franz Grünbeck) kennen. Es war der Startschuss für ein echtes Umdenken:

Die Bestandsaufnahme: Wir erkannten, dass Dori trotz tierärztlichem „Okay“ muskulär bedingt lahm ging (Hangbeinlahmheit) und unter einer Trageerschöpfung litt. Hinzu kam die Diagnose „Equines Asthma“, verschlimmert durch jahrelange Boxenhaltung und Stress.

Der Neustart: Ich entschied mich für eine radikale Reitpause von fast einem Jahr.
Das Training: Statt Ausbindern nutzten wir das Faszienrad und den HORSE bodyformer. Wir arbeiteten ausschließlich vom Boden, legten den Fokus auf eine muskuläre Schmerzfreiheit, einer mentalen Gelassenheit und schulten Dori in gesunden Bewegungsmuster.

Die Haltung: 2023 wechselten wir auf einen Paddock Trail mit bedampftem Heu, um seine Lunge langfristig zu entlasten.

Ein zweites Leben für Dori

Fit, stolz und glücklich mit 25 Jahren
Heute, im Februar 2026, blicken wir auf ein Pferd, das laut Schulmedizin längst „rentnerreif“ oder unreitbar sein müsste.

Körperlich: Dori ist mittlerweile 25 Jahre alt und stabiler als je zuvor. Er hat eine gesunde Rumpfstabilität entwickelt, die Hufe haben sich massiv verbessert und das Equine Asthma ist (dank Haltung und weniger Stress) fast verschwunden. Wir können wieder lange Ausritte mit viel Galopp genießen – beschwerdefrei.

Mental: Die größte Wandlung ist sein Wesen. Aus dem Pferd, das mal lethargisch, mal aggressiv-überreaktiv war, ist ein wacher, motivierter Partner geworden.

Die Gleichgültigkeit ist verschwunden. In Doris Augen sieht man heute wieder Lebensfreude und Glanz.

Fazit

Dori ist der lebende Beweis, dass HORSE bodyforming nicht nur Training, sondern echte Therapie ist. Es hat ihm aus der Trageerschöpfung geholfen und ihm ein zweites, schmerzfreies Leben geschenkt. Für mich steht fest: Jedes zukünftige Pferd werde ich nur noch nach diesem ganzheitlichen Konzept mit Jana’s Hilfe arbeiten.

Dori 2020

Dori 2022

Dori 2022

Dori 2020

Dori 2022

Dori 2022

Dori (2025): Ein vollkommen entspanntes Erscheinungsbild. Die Brustmuskulatur ist schmerzfrei und funktionsfähig und die nun deutlich hervortretende Schulterkante ist ein Beweis, dass der CTÜ (Cervicothorakaler Übergang zwischen Hals- und Brustwirbelsäule) frei und unblockiert arbeitet. Diese körperliche Losgelassenheit spiegelt sich auch mental wieder, was an seinem weichen, ruhigen Auge deutlich zu erkennen ist.

Dori 2025 – mental gelassen und top fit

Chuck – Vom lustlosen Springpferd mit Arthrose und PSSM2 zum lahmfreien, sozialen Herdenmitglied

Desolater körperlicher und mentaler Zustand

Als ich (Jana) Chuck im Sommer 2025 von einer Kundin übernahm, befand er sich körperlich und mental in einem desolaten Zustand. Ursprünglich für den großen Springsport gedacht, litt er bereits in jungen Jahren unter deutlicher Arthrose in der unteren Halswirbelsäule (C6/C7).

Unter dem Sattel zeigte er sich entweder schreckhaft oder stark klemmig und langsam. Zudem wies er hinten rechts eine bereits ausgeprägte Hangbeinlahmheit auf. Eine weitere Belastung war die Diagnose PSSM2, bei der bei den vorherige Besitzerin auch eine strikte Futteranpassung nur geringfügige Linderung brachte.

Dieser chronische Schmerzzustand prägte sein gesamtes Wesen: Chuck wirkte permanent „steif“, reagierte auf jegliche Berührungen durch den Menschen mit Abwehr und biss andere Pferde auf dem Paddock gezielt weg.

Bild links (Vorher): Chucks Brustmuskulatur vor dem Training – stark atrophiert und in deutlicher Unterfunktion.

Bild rechts (Nachher): Chucks Brustmuskulatur nach 3 Monaten Training. Gut durchblutet, funktional und vorallem schmerzfrei.

Ganzheitliche Umstellung von Haltung und Training

Um Chuck aus diesem Teufelskreis zu befreien, optimierten wir zunächst seine Haltungsform grundlegend. Er lebt nun in unserem großzügigen Paddocktrail permanent mit Artgenossen zusammen. Parallel dazu begannen wir mit einem gezielten HORSE bodyforming-Training (lediglich zweimal pro Woche), um Chuck körperlich und mental aus der dauerhaften Überspannung zu holen, die Stabilisierungsmuskulatur zu stärken und somit eine Grundlage für einen physiologischen Bewegungsablauf zu schaffen.

Umfassende Transformation und neue Lebensqualität

Nach nur drei Monaten hat sich Chuck physisch und psychisch komplett transformiert. Die ehemals wehrhafte Haltung beim Putzen ist verschwunden – heute genießt er die Zuwendung und zeigt uns höflich, wenn er keine benötigt. Auch in der Herde zeigt er ein völlig neues Sozialverhalten: Er spielt ausgelassen und betreibt entspannte Fellpflege mit seinen Herdenmitgliedern, anstatt sie abzuwehren. Der größte Erfolg: Chuck läuft heute lahmfrei und strahlt wieder echte Lebensfreude aus. Auch die ehemals atrophierte, schmerzhafte Brustmuskulatur ist nun hervorragend durchblutet und kann ihrer Funktion nun uneingeschränkt nachgehen.

Sunny – Von der dauerlahmen, panischen Stute zur nervenstarken und fitten 23-Jährigen

Langjährige Lahmheit und mentale Belastung

Sunny, eine mittlerweile 23-jährige Stute (im Besitz von Lea), hatte ihr Leben lang mit immer wiederkehrenden Lahmheiten zu kämpfen. Nach einem Haarriss im Fesselkopf galt sie in den Jahren 2018/2019 als „dauerlahm“. Die tierärztliche Diagnose lautete: Poröse Knochen bzw. eine schlechte Knochendichte. Die niederschmetternde Prognose: Die Lahmheit würde in Schüben immer wiederkehren.

Auch mental war die hochsensible Stute extrem belastet. Auf Stress reagierte sie schnell mit absoluter Kopflosigkeit. Besonders bei Trennungsangst (wenn ein Herdenmitglied den Hof verließ) war an ein ruhiges Arbeiten nicht mehr zu denken. In ihrer massiven Not rannte sie früher rundenlang panisch umher, wieherte ununterbrochen und rannte im schlimmsten Fall sogar den Menschen einfach um.

Stabilisierung von Körper und Nervensystem

Um Sunny aus diesem physischen und psychischen Dauerstress zu holen, begannen Lea und Sunny durch Trainerin Jana mit dem HORSE bodyforming. Das primäre Ziel war es, der Stute zu zeigen, wie sie ihren Körper wieder stabilisieren kann, und ihr gleichzeitig zu helfen, ihr extrem sensibles Nervensystem zu regulieren, um aus der Kopflosigkeit herauszufinden.

Nachhaltige Heilung und mentale Stärke

Die Entwicklung ist sensationell: Seit dem Start mit HORSE bodyforming war Sunny nicht ein einziges Mal wieder lahm! Das ständige Stolpern gehört der Vergangenheit an; heute kann die 23-jährige Stute sogar im unebenen Gelände wieder völlig sicher und ausbalanciert traben und galoppieren.

Ebenso beeindruckend ist ihre mentale Transformation. Anfangs lernte Lea, wie sie Sunny systematisch und ruhig aus dem Stress herausarbeiten kann, sodass Sunny wieder zuhören konnte. Mittlerweile ist die Stute nervlich so gefestigt, dass sie bei Aufregung teilweise selbstständig in ihre mentale Grundruhe zurückfindet. Lea muss dabei kaum noch Hilfen geben.

Was früher in blindem Rennen und einer echten Gefahr endete, ist heute auf einen kurzen Moment des „Glotzens“ reduziert – danach arbeitet Sunny entspannt und konzentriert weiter. Derzeit lernen Lea und Sunny das Reiten nach HORSE bodyforming und sind gespannt wo die Reise noch hingehen wird.

Sternchen – Von der trägen, unbalancierten Stute zum wachen und tragfähigen Reitpferd

Links: 2026

Rechts: 2023

Körperliche Dysbalancen und mentale Unruhe

Sternchen, eine 173 cm große Holsteiner Stute vom alten Schlag (seit 2023 im Besitz von Jule), brachte einige körperliche und mentale Baustellen mit. Körperlich litt die 9-jährige Stute unter starken muskulären Dysbalancen, einem deutlichen Ungleichgewicht und einem Beckenschiefstand.

Unter dem Sattel zeigte sie sich extrem träge und „faul“, war übergewichtig und stolperte sowohl auf dem Reitplatz als auch im Gelände ständig. Gleichzeitig war sie paradoxerweise mental oft sehr unruhig und konnte kaum entspannt stehen bleiben. Ein weiteres deutliches Stresssymptom war das extrem häufige Äppeln während des Reitens.

Aufbau von Balance und Tragfähigkeit

Um Sternchen aus dieser körperlichen Schiefe und mentalen Unruhe zu holen, startete Jule vor drei Jahren mit dem HORSE bodyforming und Trainerin Jana. Das Hauptziel lag darin, die starken Verspannungen in der Bewegungsmuskulatur aufzulösen, das muskuläre Ungleichgewicht zu korrigieren und eine intakte, funktionale Rumpftragemuskulatur aufzubauen.

Fundamentale Transformation über drei Jahre

Nach drei Jahren kontinuierlichem Training hat sich Sternchen fundamental verändert. Die muskulären Dysbalancen sind so gut wie behoben, was unter anderem die Sattlerin hochzufrieden bestätigt.

Durch die nun intakte Stabilisierungsmuskulatur ist ihr Rumpf deutlich tragfähiger geworden. Die Stute hat gesund an Gewicht verloren und das ständige Stolpern gehört der Vergangenheit an. Auch ihr Sprungablauf hat sich durch die neu gewonnene Balance und Kraft deutlich verbessert.

Der gesunkene Stresspegel zeigt sich auch darin, dass sie beim Reiten viel seltener äppelt. Auch mental hat die Stute eine 180-Grad-Wendung hingelegt: Aus dem trägen, aber gleichzeitig unruhigen Pferd ist ein deutlich wacher, aufmerksamer und leistungsorientierter Partner geworden, der heute in einer tiefen mentalen Grundruhe in sich ruht und problemlos entspannt stehen bleiben kann.

Spirit – Vom lahmen, in sich gekehrten Außenseiter zum wachen, lahmfreien Herdenpferd

Besorgniserregender körperlicher und mentaler Zustand

Als Hannah (Reitbeteiligung und Kundin von Jana) den heute 19-jährigen Spirit kennenlernte, war sein körperlicher und mentaler Zustand besorgniserregend. Körperlich zeigte er eine deutliche Taktunreinheit im Trab (Hangbeinlahmheit hinten), ließ sich druch den unphysiologischen Bewegungsablauf kaum aussitzen und das Angaloppieren war extrem schwer bis unmöglich.

Seine generelle Muskulatur war kaum ausgeprägt, der Widerrist war zwischen den Schulterblättern abgesunken und er war extrem grobmotorisch. Zudem litt er unter massiven Hufproblemen: Er stand „wie eine Ente“ und litt unter ständigen Hufabszessen. Auch sein Immunsystem und seine Lunge waren durch equines Asthma stark belastet.

Psychisch wirkte Spirit vordergründig zwar extrem lieb, brav und duldete reaktionslos alles, war aber in Wahrheit einfach lethargisch. In der Herde war er der rangniedrige Außenseiter, stand meist isoliert abseits und trug häufig als einziger Bisswunden davon. In Stressmomenten entlud sich dieser innere Druck: Er wurde völlig kopflos, rannte Menschen unachtsam um oder wirkte beim Ausreiten wie ferngesteuert.

Ganzheitliche Umstellung von Training und Haltung

Um Spirit aus seiner physischen und psychischen Erstarrung zu befreien, stellten sie das Training komplett auf HORSE bodyforming (begleitet durch Trainerin Jana) um.

Zudem wurde seine Haltungsform optimiert und er zog von einem klassischen Offenstall in eine artgerechtere Paddocktrail-Haltung um. Das klare Ziel: Spirit wieder ein Körpergefühl zu geben, seine Schmerzen zu lindern und ihm helfen, sein Nervensystem wieder funktional zu nutzen.

Physische Fortschritte und gesundheitliche Stabilisierung

Die Entwicklung in den letzten Jahren ist bemerkenswert. Der 19-jährige Wallach hat sichtbar funktionale Muskulatur aufgebaut, seine Beweglichkeit enorm gesteigert und läuft heute lahmfrei. Die Grobmotorik und das Stolpern sind Geschichte: Er fällt nicht mehr über Trabstangen, rennt niemanden mehr abwesend um und steht mittlerweile völlig entspannt in der Putzgasse. Die Hufsituation hat sich elementar verbessert; Abszesse treten überhaupt nicht mehr auf.

Ein riesiger gesundheitlicher Gewinn zeigt sich auch bei seinem equinen Asthma: Durch das biotensegral korrekte Training nach HORSE bodyforming (in Kombination mit täglichem Inhalieren) löst sich der Schleim aus den Lungen nun deutlich besser und schneller.

Mentale Transformation und neues Sozialverhalten

Die allerschönste Verwandlung ist jedoch mental passiert: Spirit ist förmlich aufgewacht. Er reagiert wieder fein auf Hilfen und Situationen. Er duldet nicht mehr nur stumpf, sondern kommuniziert aktiv mit seinen Menschen – was ihn für Außenstehende vielleicht manchmal „weniger brav“ wirken lässt, in Wahrheit aber das Zeichen eines mental gesunden, präsenten Pferdes ist.

Auch in der Herde hat sich sein Leben komplett gedreht: Er ist deutlich ranghöher, toll integriert, steht nicht mehr alleine, sondern hat echte Freunde gefunden, mit denen er gemeinsam über den Trail wandert.

Caddy – Vom panischen, blockierten Sportpferd auf dem Weg zum mental entspannten Partner

Tief verankertes Stressmuster

Als Marion (Kundin von Jana) mit ihrem Sportpferd Caddy zu einem Wochenendlehrgang auf den Hof kam, steckte er in einem tief verankerten, jahrelangen Stressmuster fest.

Auf dem heimischen Reitplatz und in seiner absolut gewohnten Umgebung war Caddy wunderbar reitbar und völlig zugänglich im Umgang. Ging man jedoch nur zehn Meter weiter auf die benachbarte Wiese, veränderte er sich schlagartig: Er war mental komplett abwesend, begann bereits an der Hand auf der Stelle zu bocken und steigerte sich immer weiter in seine Panik hinein.

Dieses extrem stressige Verhalten zeigte er nicht nur vom Boden aus, sondern auch unter dem Reiter. Dieses Muster zog sich bereits seit Jahren durch sein Leben und bis dato war es niemandem gelungen, ihn aus dieser mentalen Blockade herauszuholen.

Arbeit an der mentalen Blockade

Im Rahmen des Wochenendlehrganges bei Betterhorselife wurde gezielt daran gearbeitet, Caddy aus seiner erlernten Hilflosigkeit zu befreien. Wie tief dieses Muster saß, zeigte sich in der allerersten Einheit: Bereits nach zwei Minuten war das Pferd schweißgebadet vor Stress, wieherte ununterbrochen, bockte und trat auf der Stelle aus.

Das klare Ziel war es, ihm einen Ausweg aus seiner Überforderung zu zeigen – einen Lösungsweg, den er nicht nur hinnehmen, sondern aktiv verstehen und selbstständig wählen durfte.

Schnelle Fortschritte und nachhaltige Veränderung

Bereits nach wenigen Einheiten während des Lehrgangs vollzog sich eine erstaunliche Wandlung. Caddy wurde mental deutlich ruhiger und lernte, selbst aus seiner gewohnten Negativspirale herauszufinden. Ein ruhiges Stehen ohne Wiehern wurde plötzlich möglich und das Schwitzen – und damit der massive innere Stress – ließen deutlich nach.

Den Grundstein, der an diesem Wochenende gelegt wurde, konnte Marion direkt mit nach Hause nehmen. In seiner gewohnten Umgebung konnte die Besitzerin nahtlos an das Training anknüpfen und erzielt seither große Fortschritte mit einem Pferd, das nun endlich einen Weg kennt aus seinem mentalen ‘Gefängnis’ zu finden.

Dein Pferd hat ähnliche Probleme?

Informiere dich über unser Angebot für Pferde-Reha und Beritt oder über unser Training vor Ort.

Wir können deinem Pferd auch aus der Ferne helfen. Buche jetzt deinen Online-Reitunterricht oder eine Videoanalyse.